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Handball WM 2021 Finale: Norwegen bezwang Frankreich

Handball WM 2021 Finale - Norwegen vs. Frankreich - Copyright: Königlicher Spanischer Handballverband / RFEBM - J. L. Recio

Handball WM 2021 Finale – Norwegen vs. Frankreich – Copyright: Königlicher Spanischer Handballverband / RFEBM – J. L. Recio

Handball WM 2021 Frauen – IHF Handball Weltmeisterschaft: 

Handball WM 2021 Frauen, Finalrunde, Finale: Frankreich unterlag Norwegen.

Handball WM 2021 Frauen: Europameister Norwegen wurde nach einem in der zweiten Halbzeit wahnsinnigen „Performance-High-Jump“ beim 29:22 (12:16) Erfolg über Olympiasieger Frankreich zum vierten Mal Weltmeister in der Historie.

Frankreich konnte nach überlegener erster Halbzeit der Qualitätssteigerung des Europameisters nichts mehr entgegen halten. Ein „Team-Blackout“ der Mannschaft und des Cheftrainers war die eine Seite der Medaille des Finals. Auf der anderen Seite zeigte das norwegische Team von Erfolgscoach Hergeirsson eine grandiose zweite Halbzeit.

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Die 25. IHF Women’s World Championship, die erste Handball Frauen Weltmeisterschaft mit 32 Teams, wird vom 1. bis 19. Dezember 2021 in Spanien ausgetragen.

Handball WM 2021 Finale - Norwegen Weltmeister - Copyright: Königlicher Spanischer Handballverband / RFEBM - J. L. Recio

Handball WM 2021 Finale – Norwegen Weltmeister – Copyright: Königlicher Spanischer Handballverband / RFEBM – J. L. Recio

21.12.2021SPORT4FINAL Online / Frank Zepp:

Handball WM 2021 Frauen: Eine höchst intensive erste Halbzeit zwischen Olympiasieger Frankreich und Europameister Norwegen. Die Equipe Tricolore diktierte den Match-Rhythmus und war vor allem in der schnellfüßigen und taktisch variablen Deckungsarbeit klar im Vorteil. Auch die Torhüterinnen-Leistung sprach für Glauser gegen Lunde und Solberg. Im Angriff fand das Team von Chefcoach Krumbholz mit temposcharfen Ballpassagen oft die Lücken in der norwegischen Abwehr.

Das Team von Erfolgscoach Hergeirsson schien von der französischen Präzisionsarbeit in Abwehr und Angriff stark überrascht. Norwegen zeigte über Spielmacherin Oftedal Schwächen im strukturierten Positionsangriff. Beide Teams „produzierten“ zu viele technische Fehler. Frankreich erhöhte durch einen 5:0-Lauf auf 12:7 (25.) und sorgte hiermit für eine „kleine“ Sensation bei der Klasse beider Teams. In der Schlussphase unterbrachen einige Strafzeiten incl. Wechselfehler den Spiel-Rhythmus. Wurfeffizienz 76:60 Prozent. Gegenstoß-Tore 2:1. Technische Fehler 7:7. Strafminuten 6:4. Beste Torschützinnen: Pineau 4, Foppa 2, Granier 2, Nze Minko 2 – Aune 3, Brattset Dale 3, Kristiansen 2, Mörk 2.

In der zweiten Halbzeit (6:17) folgte der folgenschwere „Team-Blackout“ der französischen Mannschaft und des Cheftrainers Krumbholz. Sein Team konnte seine „Anweisungen“ (teilweise gebrüllt !) nicht mehr verstehen und in der ständig abnehmenden mentalen Verfassung auch nicht auf der Platte umsetzen. Norwegen spielte eine Klasse besser und „überrollte“ sportlich wie handballerisch den Olympiasieger.

Bereits in der 33. Minute erzielte Jungstar Reistad den 16:16 Ausgleich (0:4-Lauf). Ab dem 19:19 (37.) rollte der Aufwärts- und Siegtrend Norwegens und Frankreichs „Demütigung“ begann. Beim 20:26 durch Reistad war in der 50. Minute die Vorentscheidung gefallen. Bis zum Schlusspfiff konnte Norwegen völlig verdient den in dieser Höhe überraschenden Triumpf genießen. Norwegen wurde nach 2015 wieder Weltmeister.

Stimmen:

Olivier Krumbholz (Coach Frankreich): „Unsere zweite Halbzeit war sehr schlecht. Wir haben zu viele Bälle verloren und das hat uns bestraft. Norwegen hat sich in der zweiten Halbzeit erholt. Ich gratuliere ihnen zum Sieg.“

Estelle Nze Minko (Frankreich): „Wir haben die erste Halbzeit perfekt kontrolliert, aber das Spiel ging in der zweiten aus. Es ist ein sehr harter Wettbewerb. Deshalb sind wir mit der Silbermedaille zufrieden.“

Allison Pineau (Frankreich): „Norwegen kam stark und schnell aus der Pause zurück und wir konnten unser Spiel nicht finden. Silje Solberg hat viel gehalten und wir konnten in sechs Minuten kein Tor erzielen. Wir haben getan, was wir konnten, aber uns ging die Kraft aus.“

Thorir Hergeirsson (Coach Norwegen): „Die erste Halbzeit ging komplett an Frankreich. Wir haben zu viele Fehler gemacht und viele Bälle verloren. Die Tore, die wir kurz nach der Pause erzielt haben, waren entscheidend, um zurück zu kommen. Silje Solberg war mit ihren Paraden entscheidend, um uns den Sieg zu bringen.“

Camilla Herrem (Norwegen): „Wir hatten zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten. Die erste, mit zu vielen Ballverlusten. In der zweiten, mit einer aggressiveren Verteidigung, konnten wir das Spiel dominieren.“

Statistik:

Handball WM 2021 Frauen, Finalrunde, Finale, Granollers, 19.12.2021, 17:30 Uhr

Frankreich vs. Norwegen 22:29 (16:12)

Player / Woman of the Match: Silje Solberg (Norwegen, 12 Paraden, 50 Prozent)

Spielfilm: 1:0 Toublanc (2.), 1:1 Kristiansen (2.), 2:1 Pineau (3. – 7m), 2:2 Kristiansen (6. – TGS), 3:2 Nze Minko (7.), 4:2 Pineau (8. – 7m), 4:3 Brattset Dale (9.), 4:4 Mörk (12.), 5:4 Pineau (12. – 7m), 5:5 Brattset Dale (13.), 6:5 Horacek (15.), 6:6 Brattset Dale (17.), 7:6 Ugolin (17.), 7:7 Oftedal (18.), 8:7 Foppa (20.), 9:7 Foppa (21.), Auszeit Norwegen (21.), 10:7 Nze Minko (22. – TGS), 11:7 Zaadi Deuna (23.), 12:7 Granier (25.), 12:8 Aune (25.), 13:8 Nocandy (26.), 14:8 Granier (26. – TGS), TF 6:7 (26.), 14:9 Aune (27. – ÜBZ), 15:9 Flippes (27. – UNZ), Wechselfehler Frankreich Granier + 0:56 Min zu Viert (28.), 15:10 Aune (28. – 2ÜBZ), Auszeit Frankreich vor freiem Torwurf (29.), 16:10 Pineau (29. – 7m – 5/5), Wechselfehler Norwegen Aardahl + 1:24 in UNZ (29.), Gelb Hergeirsson (29.), Nze Minko 2 Min (29.), Beide Teams zu Viert (29.), 16:11 Mörk (30. – 7m – 4/4), 16:12 Reistad (30.), 16:12 (HZ) – 16:13 Mörk (31.), 16:14 Brattset Dale (32.), 16:15 Reistad (32.), 16:16 Reistad (33.), 17:16 Foppa (33.), 17:17 Oftedal (34.), 18:17 Lassource (35.), 18:18 Reistad (36.), 18:19 Reistad (36. – TGS), 19:19 Lassource (37.), 19:20 Solberg (38.), TF 11:8 (38.), 19:21 Oftedal (39.), 19:22 Brattset Dale (40. – UNZ), 20:22 Ugolin (41. – ÜBZ), 20:23 Mörk (41.), Auszeit Frankreich (42.), TF 13:8 (43.), Auszeit Frankreich (44.), Solberg zweiten freien Gegenstoß-Ball gehalten (46.), Solberg nächste Parade (47.), 20:24 Norwegen (48. – 7m – ÜBZ), Solberg nächste Parade (48.), 20:25 Solberg (50. – ÜBZ), 20:26 Reistad (50. – TGS), 21:26 Flippes (52. – TGS) nach 11:05 Min, Solberg mit nächster Parade (53.), TF 16:12 (54.), Solberg nächste Parade (55.), 21:27 Jacobsen (56.), 21:28 Oftedal (56.), 21:29 Reistad (57. – leeres Tor), Pineau 7m vorbei (58.), 22:29 Zaadi Deuna (59.), 22:29 (EST)

Beste Torschützinnen: Pineau 4/5, Foppa 3/4 , Lassource 2/2, Nze Minko 2/3, Zaadi Deuna 2/6 – Reistad 6/9, Brattset Dale 5/5, Oftedal 5/8, Mörk 5/10

Wurfeffizienz: 54:66 Prozent

Torhüterinnen: 11:15 Paraden (28:41 Prozent)

Gegenstoß-Tore: 4:3

Strafminuten: 8:6

Technische Fehler: 19:13

Zuschauer: 4.316

Schiedsrichterinnen: Alpaidze Viktoriia und Berezkina Tatiana (Russland) – sehr gute Leistung !!

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